Feierabend Liga Rennen 23
Feierabend-Liga: Rund um den Circuit of the Americas
Am späten Freitagabend breitete sich im virtuellen Texas-Hausring eine konzentrierte Atmosphäre aus, als sieben Fahrer zur Startaufstellung rollten. Die Pole stand fest: T rabzonlu sicherte sich Startplatz 1 mit dem Lexus RCF LMGT3 und legte damit die Messlatte hoch. Direkt daneben, an Position zwei, nahm Stefan Kasper den Lexus RCF LMGT3 ins Visier, gefolgt vom starken Trio der Mercedes-AMG LMGT3-Piloten um Zsombor Joo. Die Vorzeichen versprachen ein enges Rennen in der Feierabend-Liga, einer Liga, die für spannende Duelle und klare Ergebnisse bekannt ist.
Der Start war solide, und Rabzonlu setzte sofort die Tonlage: Die ersten Runden liefen stabil, die Pace stimmte. Stefan Kasper zeigte sich in der Folge mit der schnellsten verfügbaren Runde der Session und ließ den Druck spürbar anziehen. Auf dem Kurs in Austin kamen die Fahrer über 2:07er-Rundenzeiten hinweg – eine Messlatte, die in diesem Feld die Richtung wies. Die Distanz zur Spitze blieb zunächst überschaubar, doch die Struktur des Rennens offenbarte sich recht früh: Rabzonlu war klar der Führende, gefolgt von Kasper, während Zsombor Joo im renntaktisch flotten Mercedes das Mittelfeld anführte.
Der Verlauf des Rennens blieb von den reinen Leistungsdaten geprägt. Rabzonlu zeigte eine konsistente Pace, während Kasper immer wieder mit schnellen Rundenzeiten glänzte. Die weiteren Plätze bewegten sich nahe beieinander, wobei Mario Jeh im Porsche 911 GT3 R LMGT3 eine starke Sektorenleistung ablieferte und Rang vier festigte. Timo Meyer-Franke nutzte seinen Startplatz 7 für einen erfreulichen Sprung auf Platz 5, während Andreas Hinrichsen im Corvette-Z06-LMGT3.R mit einer regulären Renndauer und einer kurzen Track-Limit-Gefechtszene auf sich aufmerksam machte. Karies Fighter schied aus, was dem Finale eine klarere Rangfolge bescherte.
Ergebnis und Highlights der Meisterschaft spiegeln sich in der Punktetafel wider: Rabzonlu sammelte 25 Zähler für seinen Sieg, Kasper holte 20 Punkte und behält damit eine starke Position bei. Zsombor Joo landete auf dem dritten Rang und baut seine Teamkonstellation weiter aus. Die Gesamtwertung sieht nach dem Rennen Stefan Kasper weiterhin als Spitzenreiter, während Zsombor Joo und Manuel Friedrich dicht dahinter Rang zwei bzw. drei einnehmen.
Der größte Positionsgewinn des Abends ging auf Timo Meyer-Franke zurück: Vom Startplatz 7 kletterte er auf Position 5 – eine klare Demonstration für seine Abkürzungen, trotz aller Herausforderungen. Tracklimits meldeten sich in Form von klaren Warnungen bei Rabzonlu, Kasper, Joo, Jeh, Meyer-Franke, Hinrichsen und Karies Fighter, wobei Hinrichsen eine Drive-Thru-Strafe wegen Track Limits erhielt, die aber das Rennergebnis nicht grundlegend veränderte.
Fazit: Ein spannendes Feierabend-Rennen mit klarer Siegerpremiere für Rabzonlu, einem schwungvollen Podium und einer Meisterschaftskarte, die weiterhin in Bewegung bleibt. Die nächsten Runden der Feierabend-Liga warten schon.
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