Sonntagsrennen LMP2
Sonntagsrennen LMP2 auf dem Circuit de la Sarthe: Dominanz, Drama und ein packendes Finale
Der Start zum Sonntagsrennen LMP2 brachte eine klare Botschaft: Thomy Bau legte aus dem Pole-Position-Slot los und setzte sich früh an die Spitze. Wer die Pace dieser Oreca 07-Geländearmaturen kennt, vermutete schnell, dass die Rundezeiten stark zulegen würden. Die Bestzeit der Qualifikation lag bei 3:28.616, doch im Rennen zeigte Dominique Nothacker auf Startplatz vier eine beeindruckende Konstanz: Die schnellste Runde des Tages brachte er mit 3:30.269 ins Ziel und sicherte sich so den stärksten individuellen Beleg für eine starke Performance.
Nach 17 Runden stand Nothacker am Ende ganz oben auf dem Treppchen, dicht gefolgt von Thomy Bau, der trotz Start von der Poleposition bis zur Führungsserie kaum Abstriche machte. Mit einer respektablen Zeit von 3:31.661 markierte Bau eine Runde, die den Abstand zum Siegerbetrieb stabil hielt. Stefan Kasper schlug sich ebenfalls stark, holte Rang drei und zeigte im Rennen eine konsistente Pace mit einer 3:31.834 als Bestzeit. Die Top-Drei spiegeln eine saubere, faire Konkurrenz wider, in der jedes Detail zählt.
Der größere Blick aufs Feld zeigt auch die Veränderungen auf der Zwischenauswertung: Marc Skodzik kletterte vom Startplatz 12 auf Platz 4, ein beachtlicher Sprung von acht Positionen, der die Dynamik dieses Rennens gut illustriert. Auf der anderen Seite schieden mehrere Fahrer aus oder wurden nachträglich disqualifiziert: Mario Jeh, Zsombor Joo, Mig Alvarez, Christian Hoffmann#161, T rabzonlu und Christian Stadtmüller standen nach dem Rennen nicht mehr in der Ergebnisliste. Letztgenannte Platzierungsergebnisse verdeutlichen die Härte eines 17-Runden-Formats, in dem jeder Meter zählt.
Zusammengefasst war die Führung nie ganz außer Reichweite, doch die LMP2-Klasse zeigte Spannung bis zur letzten Runde. Die Tracklimits wurden diszipliniert überwacht, wobei Nothacker, Bau und mehrere Spitzenfahrer kleinere Warnungen sammelten. Die Strafpunkte fielen ähnlich verteilt aus, wobei Kasper und Thorben Boehm zeitweise mit Stop/Go-Strafen belastet wurden, doch der Renntag blieb fair.
Fazit: Das Sonntagsrennen LMP2 auf dem Circuit de la Sarthe bot ein solides Duell an der Spitze, bestätigt durch eine starke Leistung von Dominique Nothacker sowie einer kämpferischen Aufholjagd von Marc Skodzik. Am Ende triumphierte Nothacker vor Bau, Kasper zeigte erneut Stabilität auf dem Podium. Ein rundes Rennen, das die Spannung eines Sonntagsklassikers würdigte.
← Zur Startseite