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Feierabend Liga Rennen 9

Feierabend-Liga · Bahrain International Circuit · 10.09.2026
Nachtklar am Bahrain: Feierabend-Liga Rennen 9 liefert knappen Fight Der Bahrain International Circuit bot beim Feierabend-Liga-Event wieder eine übersichtliche Starterzahl von acht Fahrern, doch die Action blieb brisant. Bereits in der Qualifikation zeigte Nicolas Biehler mit der Pole im BMW M4 LMGT3 seine Form: 2:00.272, danach folgte Zsombor Joo im Mercedes-AMG LMGT3 auf Rang zwei, Mario Jeh komplettierte die erste Startreihe im BMW M4 LMGT3. Die Startaufstellung versprach offene Chancen, doch schnell wurde klar, dass die neun Runden nicht nur Tempo, sondern auch Stabilität verlangen würden. Im Rennen setzte sich Nicolas Biehler als erster Fahrer klar an die Spitze. Von Startplatz eins aus übernahm er die Führung und hielt sie über 15 Runden hinweg. Die beste Runde des Tages fuhr Biehler mit 2:00.418 und brachte sich damit in eine komfortable Position im Gesamtduell der Meisterschaft. Stefan Kasper, der von Startplatz vier ins Rennen ging, zeigte einen starken Auftritt im Lexus RCF LMGT3. Mit einer Schlussdistanz von 12,471 Sekunden hinter dem Leader landete er auf dem zweiten Rang und sicherte sich dafür 20 Punkte. Auf dem dritten Platz landete Zsombor Joo, der von Startposition zwei in die Top-Drei fuhr. Sein Abstand auf den Sieger betrug 12,900 Sekunden; die Runde seines Mercedes-AMG LMGT3 blieb dabei mit 2:00.626 die engste der Top-Drei. Mario Jeh folgte direkt dahinter auf Platz vier, knapp 27 Sekunden hinter dem Leader und mit der viertbesten Gesamtleistung der Rennrunde. Das Feld zeigte insgesamt eine konstante Pace, während Manuel Friedrich im Lexus RCF LMGT3 als Fünfter eine respektable Aufholjagd hinlegte und später von Platz sieben aus ins Ziel kam. Blickt man auf das Feld der Platzierungen dahinter, beweisen Mig Alvarez im Lexus RCF LMGT3 sowie Sascha Eul im BMW M4 LMGT3 mit respektablen Zeiten ihr Potenzial. Rainer Strauch beendete das Rennen als Siebter im Porsche 911 GT3 R LMGT3 und setzte damit das Feld kämpferisch fort. Die Tracklimits wurden dezent, aber klar gemeldet: Neben einigen Warnungen verteilten sich siebte bis zehnte Verwarngrenzen über alle Fahrer, ohne Space für Strafen. Es gab keine Ausfälle oder Disqualifikationen, was den Wertungslauf sauber abrundete. In der Meisterschaft behauptet Stefan Kasper die Spitze mit 194 Punkten, gefolgt von Zsombor Joo (141) und Nicolas Biehler (103), wobei Kasper seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte. Das Podium bleibt also fest in deutscher Hand: Nicolas Biehler gewinnt vor Stefan Kasper und Zsombor Joo. Der größte Positionsgewinn geht an Stefan Kasper, der sich vom Startplatz vier auf Rang zwei vorschob und damit eindrucksvoll demonstriert hat, wie man aus der zweiten Reihe attackiert. Ein solides Rennen, das die Spannung in der Feierabend-Liga weiter anheizt.
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