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Feierabend Liga Rennen 2

Feierabend-Liga · Daytona International Speedway · 01.09.2026
Feuer unter dem Raubtier-Track: Daytona-Begeisterung im Feierabend-Modus Beim Feierabend-Liga Rennen auf dem Daytona International Speedway ging es heiß zu, doch blieb der Verlauf faktenbasiert und sauber dokumentiert. Von Startplatz eins ging Stefan Kasper in seinem Lexus RCF LMGT3 ins Rennen und bestätigte früh seine Ambition, die Pace der Klasse zu setzen. Die Beste Runde des Tages, eine beeindruckende 1:45.689, unterstrich seine starke Form und offenbarte in der Praxis, wie eng der Formaufbau bei diesem Sprint-Feierabendrennen liegt. Auf dem zweiten Rang zog Nicolas Biehler im BMW M4 LMGT3 sauber mit, schlug seine Bestzeit von 1:45.847 und hielt konstant Kontakt zum Leader.Christian Stadtmüller zeigte im Lamborghini Huracan LMGT3 Evo2 eine stabile Vorstellung und blieb mit einer Zeit von 1:46.576 in der Nähe der Spitzengruppe. Seine Abstände zum Leader variierten im Bereich von etwa 27 Sekunden bis zum Ziel, was eine klare Momentaufnahme der Pace im Mittelfeld widerspiegelt. Mig Alvarez, startend von Position fünf, holte sich ebenfalls eine respektable Platzierung im Top‑5-Feld. Seine Bestzeit von 1:47.516 deutet darauf hin, dass er gegen Ende der Renndistanz gut anlag. Manuel Friedrich kam von Startplatz acht auf Platz fünf und legte damit den größten Positionsgewinn des Tages hin: von Rang acht auf fünf, eine Steigerung um drei Positionen. Insgesamt verfolgten zehn Fahrer das Ziel, wobei Eulen Sonderstatus durch eine notwendige Distanz zwischen sich und der Konkurrenz sichtbar wurde: Sascha Eul schied aus. Die Streckenlogik zeigte sich fair: Tracklimit-Warnungen gab es flächendeckend, aber keine Strafen, was das Racing insgesamt sauber erscheinen ließ. Stefan Kasper blieb trotz der Warnungen mit sechs Ausweisungen an der Limitlinie aktiv, während andere Fahrer wie Nicolas Biehler (acht Warnungen) und Christian Stadtmüller (zwei) die Grenzen respektierten. Am Ende stand Kasper ganz oben, gefolgt vom starken Fahrerfeld, in dem Nicolas Biehler, Christian Stadtmüller und Mig Alvarez die Podiumsplätze rundeten. In der Endabrechnung führten diese Ergebnisse zu einer konzentrierten Meisterschafts-Top-3‑Spitze: Stefan Kasper mit 50 Punkten, dicht dahinter Christian Stadtmüller mit 32 Punkten und Zsombor Joo mit 27 Punkten. Das Daytona-Rennen lieferte also genau das, was eine Feierabend-Liga gefordert hat: klare Resultate, faire Bedingungen und eine packende Distanz, bei der der Sieger seine Führung ausbauen konnte und das Podium eine nachvollziehbare Gradwanderung zwischen Tempo, Konstanz und der knappen Differenz zum Leader zeigte.
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