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Sonntagsrennen 26.07.

Sonntagsrennen · Autódromo José Carlos Pace · 26.07.2026
Überschriften: Sonntagsrennen 26.07. – Autódromo José Carlos Pace Der Autódromo José Carlos Pace hat beim Sonntagsrennen 26.07. einen klare Sieger geliefert: Christian Stadtmüller im Oreca 07 sicherte sich den LMP2-Krönchentor und fuhr als Erste über die Ziellinie, gefolgt von Mi Christ auf Rang zwei. Stadtmüller schlug sich mit der Pole-Position in der Qualifikation, bestätigte seine Stärke im Rennen und setzte sich mit einer konstant starken Pace gegen die Konkurrenz durch. Die schnellste Runde des Tages gelang ebenfalls ihm mit einer 1:26.109, was die Leistungsfähigkeit des Oreca 07 unterstrich. Im GT3-Bereich lieferten Ünal Genç und Stefan Kasper ein enges Duett um die Podestplätze. Genç dominierte die Klasse mit dem Ford Mustang LMGT3 und legte die schnellste GT3-Runde des Tages hin, während Kasper im Lexus RCF LMGT3 auf Rang zwei blieb – beide GT3-Piloten kämpften 38 Runden lang um die Spitzenpositionen, wobei Genç sich letztlich den ersten Platz sicherte. Auf Platz drei der GT3 landete Manuel Friedrich im Lexus RCF LMGT3, der von Startplatz acht aus eine starke Aufholjagd startete und sich am Ende um fünf Plätze vorarbeiten konnte. Die weiteren GT3-Platzierungen sahen Mig Alvarez auf Rang vier, Timo Meyer-Franke auf Rang fünf und Andi Anderson, Daniel Blosse, Armin Diamant, Nicolas Jake, Thorben Boehm sowie Sascha Eul schieden bedauerlicherweise aus dem Rennen. Die Ausfälle verteilen sich über verschiedene Startpositionen, wobei davon zwei DNF auf Seiten der GT3-Fahrer verzeichnet wurden. Zu den Besonderheiten während des Rennens gehören die Tracklimit-Warnungen sowie die Strafen. Besonders auffällig waren mehrere Strafen: Stadtmüller erhielt eine Drive-Thru-Strafe in Verbindung mit einer Zeitstrafe von zehn Sekunden wegen Speeding in der Boxengasse. Armin Diamant erhielt ebenfalls eine Drive-Thru-Strafe, ebenso Sascha Eul; beide Strafen wirkten sich in der Praxis auf ihre Endpositionen aus. Tracklimits führten bei einigen Fahrern zu Warnungen, insbesondere bei Nicolas Jake und Daniel Blosse mit acht Warnungen respektive mehreren Überschreitungen. Der größte Positionsgewinn ging – wie erwähnt – an Manuel Friedrich: Von Startplatz 8 arbeitete er sich bis auf Rang 3 vor, eine beeindruckende Aufholjagd, die seinen Lauf durch das Feld verdeutlicht. In der Meisterschaft wird nach diesem Sonntagsrennen die Führung nicht weiter verändert – die Top-3 bleiben in der relevanten Rangordnung bestehen, doch der Erfolg von Friedrich als größter Sprung im Klassement hebt die Dynamik in der GT3-Szene ein Stück weit hervor. Fazit: Ein spannendes Sonntagsrennen mit klarer Siegerin in der LMP2-Klasse und einer packenden GT3-Show rund um Genç, Kasper und Friedrich. Die Saison bleibt offen, die Kräfteverhältnisse in der GT3-Klasse deutlich sichtbar – und der Autódromo José Carlos Pace lieferte erneut eine Bühne, die Retro-Charme mit moderner Rennaction vereint.
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